1997 Goldene Empore (KultAnschluss)

Soziales Kunst Grossprojekt auf der Empore des Design Center Linz


Material:

ESG (Einscheiben Sicherheitsglas), 23kt Dukaten Doppelgold (Aussenvergoldung), Siebdruck

Die GOLDENE EMPORE
zeitlos

nachhaltig

Gold Mensch Zeit - Kunst


Ganz Oberösterreich verbunden in einem sozialen Kunstprojekt. 1.973 Objekte mit den Namen von ca. 651.000 Menschen, Firmen und Institutionen Oberösterreichs mittels Siebdruck auf Sicherheitsglas aufgebracht und von Hand blattvergoldet. 1.270m2 als golden spiegelnde Bodenfläche auf der Empore des Design Centers Linz im Oktober 1997 von Besuchern begangen.


Die Bildinhalte der Objekte stammen aus den vier Amtlichen Telefonbüchern Oberösterreichs 1996/97. Für manche ein Symbol ihrer Herkunft, für andere eine Erinnerung an Vergangenes, nicht mehr Existierendes. Goldene Zeitzeugen vergangener Lebens- und Wirtschaftssituationen, goldene Antiquitäten.


2015 begann die konzeptuelle Befreiung der Werke vom Gold. Der Mensch trat in den Vordergrund als man 2017 die HUMANgold Empore des Design Centers Linz begang.


In unserer Pandemie und Datenschutz Jetztzeit lassen sich die gläsernen Kunstwerke auch mit Gedanken an den gläsernen Menschen und seine Fragilität verbinden.


Ein goldenes Zeitgeist Paradoxon... Heute und in Zukunft wäre solch ein Projekt auch inhaltlich völlig unmöglich!


Kunst ist oft der Zeit voraus. Nachhaltig, Zeitgenössisch und Zukunftsorientiert.

Hintergrund Geschichte


1994 erschien die Inspiration. Aus dem dringenden Gefühl heraus einen möglichst alle Menschen verbindenden Bildinhalt für eine Bodengold Installation zu finden, erschien das Telefonbuch mit seiner alphabetischen Struktur und kommunikativem Wesensinhalt als geeignetes Medium.


Fast gleichzeitig waren die Vorbereitungsarbeiten für das vertraglich voll finanzierte Kunst Grossprojekt zur Olympiade Eröffnung in Sydney 2000 im Gange.


1996/97 sicherte die Australische Barton Capital Holding Gesellschaft die gesamte Finanzierung der goldenen Laufbahn, bestehend aus 6.000 Einzelobjekten, zur Eröffnung der 27. Olympischen Spiele vertraglich zu.


Die Spuren aller Olympioniken beim Einzug in das Station in Gold und Kunst für immer vereint...

Zu diesem Zeitpunkt gibt es nur olympische Sieger.


Für alle völlig unerwartet sagte der Olympiade Zeremonienmeister Ric Birch am 23. Sept. 1997 das Projekt ab. Siehe internationales Archiv unrealisierter Kunstprojekte:


https://aup.e-flux.com/tag/golden-track


Anm.: Trotz Absage war es ein Olympischer Kunst Sieg der Bodengold Idee Akzeptanz durch einen Grossfinanzier...

im zweistelligen USD Millionenbereich...

- Auf jedem Werk sind ca. 320 Namen zu lesen

- Jedes Werk ist ein UNIKAT


- Jede Telefonbuchseite wurde gescannt

- Jeder Scan wurde zu einem Film

- Aus jedem Film wurde ein Sieb

- Mit jedem Sieb wurde auf ESG gedruckt

- Jede Sicherheitsglasscheibe wurde 23 karätig blattvergoldet


Selbst wenn die Finanzierung gesichert wäre

ist solch ein Projekt Heute und in Zukunft nicht mehr möglich

Auf Grund des Datenschutzes !


Zeitgenössische Kunst in Gold ist der Zeit voraus...

... erwähnt im EU27 HUMANgold Projekt

Das Blattgold Seidenpapier und die Wundpflaster der VergolderInnen waren vier Monate lang, bis 28. Februar 2024, in der ART  SPACE // Videovitrine der Galerie "DIE KUNSTSCHAFFENDEN " im OÖ Kulturquartier zu sehen. Titel: Das Gewicht des Goldes

Am 15. Jänner 2024 war das EU27 Austria Bodengold zu Besuch an seinem Geburtsort in der Blattgoldschlägerei Wamprechtsamer, Wien. Die älteste und seit kurzem einzige Blattgoldschlägerei in Österreich. Im Hintergrund sieht man ein Bodengold Relikt aus der Goldenen Empore. Hier im Bild mit dem Eigentümer der Blattgoldschlägerei Herrn Phillip Hofmann



Goldene Empore 1997 / HUMANgold Empore 2017 / Design Center Linz

Neuer Text

Von 2014 bis 2017 fand eine Transformation der Bodengold Relikte statt. Das Blattgold wurde größtenteils abgeschabt und dem Recyceling Prozess durch die ÖGUSSA zugeführt


Dieser Prozess des Abschabens war zeitintensiver als der vorhergehende Vergoldungsprozess...


Mit jedem vom Gold befreiten Bodengold Relikt stieg der Preis der unberührten, goldenen Relikte um einen gewissen Prozentsatz


Bei einigen Relikten wurde das Abschaben unterbrochen. Eine Spur oder Irritation war der Auslöser des Innehaltens. Es entstanden teilweise vom Gold befreite Bodengold Relikte


Zirka 90% der Bodengold Relikte wurden vom Gold befreit. Der MENSCH unter dem Gold wurde so sichtbar und rückte in den Vordergrund


Das Socialgold wurde zu HUMANgold


Bei Erwerbinteresse staffelt sich der Euro Preis wie folgt:


    Vom Gold befreit  790,-

    Teilweise vom Gold befreit  1.700,-

    Unberührte Bodengoldrelikte  4.400,-


1997 bis 1998 wurden einige Relikte mit einem Sicherheitsschutzglas versehen und in einem Edelstahlprofil Rahmen konserviert


    Konservierte Bodengoldrelikte  5.200,-


Jedes Werk ist ein UNIKAT


Weiter zur Goldenen Empore: www.goldene-empore.com 

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